Ich find' überhaupts nicht, dass gundel blöd klingt ...
gundel klingt nach ... ach ... pfts.
mir
das mit dem job löst sich so langsam auf.
nein, nicht so. eher in wohlgefallen.
nun, da ihr mich ja nur vom schreiben kennt, möchte ich mal erzählen, was man mir über mich erzählt hat:
ich habe scheinbar die "Fähigkeit" Menschen mitzureissen.
Das kann positiv sein, muss es aber nicht.
Und tendentiell bin ich wohl eher ein negativ.
Ich erzähls mal eher so:
Natürlich hat mich die Fast-Haus-Story unendlich viele Nerven gekostet.
Dann kam noch Bruder-Terror dazu (erzähl' ich dann halt mal), dazu war ich gefühlt einfach alle.
Und so bin ich zum Arbeiten ... wenn ich dann dort auch noch eine "gewischt" bekomme, dann ist der Ofen halt einfach aus.
Sowas von.
Gefühlt leistet man 10000000%, aber man erreicht nur 45% von 75%.
Also.
In letzter Zeit ist der Chef sehr mit mir ausgetickt.
NA TÜR LICH heule ich dann, was mich um so wütender macht. Und noch verschlossener.
Vor drei Wochen sagt mein Chef: MANN! Frau G! Warum sind SIE SO?! SIE müssten doch eigentlich glücklich sein! Neues Auto ... neues Haus ...
Ich sag: Sorry, im Moment steh' ich einfach zu sehr im Wald, als dass ich mich freuen könnte ... bin aufgestanden, hab mich wieder hingesetzt.
Und dann hab ich Mist gebaut. So richtigen Mist. 8% Skonto statt 3%. Dafür ein Zahlungsziel von 3 Tagen statt 8.
Und: Ich hab das schöne Weihnachtspapier versaut. 0,8€ / Bogen.
GsD am selben Tag. Denn als das Skonto-Debakel rauskam, konnte ich schon mit Papier-Ersatz kontern ... Haja.
Okeee.
Heute letzter Arbeitstag.
Gefühlt bin ich ja am Rande.
Aber die Aussicht auf 2 Wochen SCHLAFEN! und ab 26ten bis dato ungewiss ist der Zwerg beim Papa, lässt mich auf ein paar Tage frei hoffen.
Nu. Saß ich heute morgen im Büro, Chef sagt was, ich grinse über beide Ohren, da bekommt er so ein seltsames Gesicht. Erleichtert.
Sagt: Da strahlt sie wieder.
Ich: Jo. Geht bergauf.
Und ab da war der Tag gerettet.
Das Gundelchen war wieder das Gundelchen
Und da ist es das Ding.
Ich bin so ekelig zu meiner Umwelt, dass sich meine Umwelt lieber von mir löst, als dass sie zulässt, dass ich mich von ihr löse.
Ich hab ein Mords-Geschenk von meinem Chef bekommen. Und: Eine kräftige Umarmung. So richtig.
Pah! Der war nur so grätig, weil er angst hatte, dass ich nimmer will.
Und jetzt kommts:
Die Erleuchtung des Tages:
Beim Kindsvater hab ich auch aufgehört zu lachen.
Meine Unzufriedenheit reflektiert. Und dummerweis' so, dass mein Gegenüber denkt, er hätte es in der Hand.
Kann ich das wenden, bitte?
Ich will in den Vertrieb. Wenn ich mit meinem Strahle-Lächeln so dermaßen verzaubern kann, dann sollte ich das ja wohl zu meinem Vorteil nutzen können sollen.
Ich mag alle Menschen um mich rum.
Wenn aber ich unzufrieden bin, denken alle, DIE seien Schuld.
Praktisch. Aber nicht wirklich ... äääääh ... sinnvoll.
Vorsatz: Nächstes Jahr werde ich mein Lächeln verkaufen.
Was ich lernen muss: Lächeln.
Ob mir nun danach ist, oder eben nicht.
Gut.
Was heute wohl tat.
Ich hab das Mega-Geschenk bekommen.
Und!
Einen Mords-Drücker vom Chef, ne Mehrfachentschuldigung für SEIN Verhalten und Küsschen. Auffe Wange. Sehr herzlich.
Dazu gabs noch Augenzucken, als er mir erklärt hat, dass ihm sein Benehmen sehr Leid tut, aber auch seine Situation nicht die einfachste war.
Joah.
Im Anbetracht dessen, dass ich dachte, dass ich mir einen anderen Job suchen MUSS(!), ist dieser Teil meines Lebensjahres mehr als positiv verlaufen.
Mit der letzten Neujahrsrakete hab ich mir gewünscht, dass ich einen Job finde.
Das habe ich.
Den Besten überhaupt.
Und.
Ja. Ich will einen Bachelor.
Nächstes Jahr gibts mal ein Abitur. Mach ich mit links. Echt ey!